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Nerdiges

Bye LastPass, Hello BitWarden

Letzte Woche begrüßte mich eine gar unschöne Meldung in meinem geliebten „LastPass“. Die App möchte, dass ich bis zum 16. März, also in knapp einer Woche, statt wie gewohnt „nichts“ ab sofort 2,90 Euro (bzw. 3,90 für Familien) für einen Premium Account zahlen soll. Sind aus dem Stand mal eben knapp 50 Euro im Jahr. Ansonsten kann ich zwar noch „Free“ weiternutzen, hab dadurch aber die Einschränkung, nur noch entweder die App am PC oder über das Handy nutzen kann. Das würde allerdings die App komplett witzlos machen, denn dann kann ich mir auch einfach einen lokalen KeePass installieren. Und ja: gute Software kann man ruhig auch mal bezahlen, aber nicht mit so ’ner komischen Masche, liebe Freunde!

Diese schurkenhafte Mitteilung möchte, dass ich sie bezahle. Ich will aber gar keinen Diamanten.

Was also tun? Eine kurze Recherche ergab das OpenSource Tool „BitWarden“. Angenehm (bis identisch) zu nutzen, Import von lastPass ist ein Kinderspiel (siehe hier) und wie meine Tochter richtigerweise bemerkte ähnelt das Logo auffällig meinem Lieblingsclub aus dem Ruhrpott:

Schneller kann man doch kaum 50 Euro (pro Jahr!) sparen, oder? Und der Umzug hat keine 5 Minuten gedauert. Apps für alle gängigen Browser und Mobilgeräte gibt es. Synchronisieren ist auch kein Problem.

Abgesehen davon bin ich gerade dabei, die zwar kostenlosen, aber nicht minder schurkigen Googledienste durch Alternativen zu ersetzen. Wer mich kennt weiß, dass mir das nicht leicht fällt, weil ich die Usability der Google Dienste annähernd unschlagbar finde. Dennoch widerstrebt es meiner Sehnsucht nach einem freien Internet, alle verfügbaren Dienste von US-basierten Konzernen plattwalzen zu lassen und einfach nur zuzuschauen (beziehungsweise noch schlimmer: dazu beizutragen).

Aber all das erfahrt ihr im nächsten Post 🙂

Und noch mehr.

Vielleicht.

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